Essen und Trinken in der Republik Moldau: Küche, Wein und Divin
Die moldauische Küche ist bäuerliche Kost aus Mais, Schafskäse, Gemüse aus dem eigenen Garten und Schweinefleisch, geprägt von Jahrhunderten rumänischer, osmanischer, russischer und ukrainischer Einflüsse. Wein ist hier keine Nebensache: Das Land zählt mehr als 250 Weingüter, und Wein und Divin, der moldauische Brandy, gehören zu den wichtigsten Exportgütern. Dieser Ratgeber erklärt, was auf den Tisch kommt, wie eine Mahlzeit abläuft, welche Weinregionen und Rebsorten zählen und wie Sie ein Weingut besuchen.

Foto: USAID Digital Development, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons
- Rebfläche
- ca. 58.800 ha 2024 · Zahl von der nationalen Branchenkonferenz; 2001 waren es noch 108.000 ha. Werbematerial nennt oft knapp 110.000 ha.
- Weingüter
- mehr als 250 2025 · Laut Ankündigung des 46. Weltkongresses für Rebe und Wein (OIV) im Juni 2025 in Chișinău.
- Weinexport
- 117 Millionen Liter, 212 Millionen Dollar 2025 · 18 % weniger Volumen als 2024, im Wert aber 10 % über dem Fünfjahresdurchschnitt.
- EU-Anteil am Export von Flaschenwein
- 61 % 2026 · Januar bis Juli 2026; die GUS-Staaten nahmen 25 % des Weinexports ab.
- Export von Divin und Spirituosen
- 34,7 Millionen Dollar (+22 %) 2026 · Januar bis Juli 2026, im Vergleich zum selben Zeitraum 2025.
- Gewicht der Weinbranche
- ca. 3 % des BIP, fast 8 % der Exporte 2026 · Branchenzahlen zum 25. Nationalen Weintag.
- Weinproduktion
- 17,9 Millionen Dekaliter (+53 %) 2025 · Nach der schwachen Ernte 2024 wurden 259.000 Tonnen Trauben verarbeitet.
IEine Küche aus Mais, Käse und Saurem
Wer sich in der Republik Moldau an den Tisch setzt, isst größtenteils, was auch die rumänischen Nachbarn kennen. Die Küche ist eng mit der rumänischen verwandt, mit Schichten, die die Geschichte hinterlassen hat: osmanische gefüllte Blätter und Gemüse, russische und ukrainische Suppen und Salate, bulgarische und gagausische Gerichte im Süden. Die Grundlage bleibt das Land: Mais, Milchprodukte, Schweinefleisch, Huhn, Bohnen, Kohl und alles, was der Gemüsegarten im Sommer hergibt.
Das Erkennungsgericht ist Mămăligă, ein fester Brei aus Maismehl, der früher das Brot der Armen war. Sie kommt mit Brânză (gesalzenem Schafskäse), saurer Sahne und manchmal gebratenem Speck auf den Tisch oder als Beilage zu Schmorfleisch. Sarmale, Kohl- oder Weinblätter mit einer Füllung aus Hackfleisch und Reis, gehören zu jedem Fest. Suppen sind ein eigenes Kapitel: Zeamă ist Hühnersuppe mit hausgemachten Nudeln, Ciorbă und Borș sind saure Suppen, gesäuert mit fermentiertem Kleiewasser (Borș) oder Zitrone.
Aus dem Ofen kommen Plăcinte, flache Teigfladen mit Käse, Kohl, Kartoffeln oder Kürbis, und die gerollten Varianten Vărzare und Vertută. Im Winter steht Răcituri bereit, Schweinefleisch in Aspik mit viel Knoblauch. Zu den Feiertagen erscheint Cozonac (süßes Hefebrot mit Nüssen), zu Ostern Pască. Die Minderheiten steuern eigene Gerichte bei: bei den Gagausen Șorpa, eine kräftig gewürzte Hammelsuppe, bei den Bulgaren im Süden Mangea, Huhn in Soße.
Vegetarier haben es leichter, als das fleischlastige Image vermuten lässt: Viele Plăcinte, Colțunași (Teigtaschen mit Käse oder Kirschen), Mămăligă mit Käse und die sommerlichen Salate sind fleischlos. Wer vegan isst, fragt am besten ausdrücklich nach Butter und saurer Sahne.
IIWie eine Mahlzeit abläuft
Eine vollständige moldauische Mahlzeit hat einen festen Aufbau. Zuerst kommen die kalten Vorspeisen (gustări): eingelegtes Gemüse (murături), Schafskäse, Aufschnitt, Tomaten- und Gurkensalate und im Winter Răcituri. Dann folgt die Suppe, das fel întâi, und erst danach das Hauptgericht mit Fleisch und Mămăligă oder Kartoffeln. Süßes Gebäck oder Obst bildet den Abschluss. Fleisch gibt es traditionell auch schon als Vorspeise, was erklärt, warum der Tisch voll ist, bevor das eigentliche Essen beginnt.
Gastfreundschaft ist kein Klischee, sondern eine soziale Regel. Wer in einem Dorf zu Besuch kommt, bekommt fast immer etwas angeboten: ein Glas Hauswein, ein Stück Plăcintă, Kaffee. Ablehnen ist erlaubt, doch ein Schluck oder ein Bissen wird geschätzt. Angestoßen wird mit noroc (Glück), gegessen mit dem Wunsch poftă bună. Bei Familienfesten, Taufen und Hochzeiten dauert die Tafel stundenlang, und ein Trinkspruch folgt dem nächsten.
Wein gehört zu den meisten Mahlzeiten. Auf dem Land keltern viele Familien noch ihren eigenen Wein aus kleinen Parzellen neben dem Haus, oft aus Hybridreben, die im Handel kaum vorkommen. Dieser Hauswein ist ein geselliges Getränk, kein Qualitätswein, und wird ohne Umstände eingeschenkt. Für Kinder und alle, die nicht trinken, steht Compot auf dem Tisch, ein gekochtes Getränk aus Obst aus dem eigenen Garten.
IIIEin altes Weinland mit einem bewegten Jahrhundert
Zwischen Pruth und Dnjestr wird seit Jahrtausenden Wein gemacht: Archäologen fanden bei Vărvăreuca Abdrücke von Traubenkernen aus dem dritten Jahrtausend vor Christus. Im Mittelalter war Wein ein Exportgut nach Polen und in den Osten. Unter dem Russischen Reich bekam der Weinbau nach 1812 neuen Auftrieb, bis die Reblaus Ende des 19. Jahrhunderts große Teile der Weinberge vernichtete.
Sowjetischer Weinberg und Prohibition
In der Sowjetzeit wurde die Moldauische SSR zu einem der großen Weinlieferanten der Union. Es wurde massenhaft gepflanzt, mit Schwerpunkt auf Menge, süßen Weinen und Brandy für den russischen Markt. Die Antialkoholkampagne der 1980er Jahre traf hart: Zwischen 1985 und 1987 wurden rund 30 % der Weinberge gerodet.
Zwei Embargos
Nach der Unabhängigkeit blieb Russland der Hauptabnehmer. 2005, im Rekordjahr des Exports, ging rund drei Viertel des moldauischen Weins nach Russland. 2006 verbot Moskau die Einfuhr moldauischer (und georgischer) Weine, offiziell aus hygienischen Gründen. Viele Weingüter gingen pleite. Im September 2013, zwei Monate bevor die Republik Moldau das Assoziierungsabkommen mit der EU paraphierte, folgte ein zweites Verbot. Die EU öffnete ihren Markt am 1. Januar 2014 vollständig für moldauischen Wein, und die Branche richtete sich nach Westen aus.
Die Wende zur Qualität
Die Embargos erzwangen eine Neuausrichtung: Alte Hybrid- und Sowjetpflanzungen wichen besseren europäischen und autochthonen Sorten, und eine Generation kleinerer Weingüter begann, selbst abzufüllen, statt Fasswein zu verkaufen. Seit 2013 bewirbt das nationale Weinamt ONVV die Branche unter der Marke Wine of Moldova. Im Juni 2025 war Chișinău erstmals Gastgeber des Weltkongresses für Rebe und Wein der OIV. Zugleich schrumpft die Rebfläche: Nach Zahlen der Branchenkonferenz verschwinden im Schnitt 1.900 ha pro Jahr, 2024 waren noch etwa 58.800 ha übrig.
IVDie vier geschützten geografischen Angaben
Die Republik Moldau hat vier geschützte geografische Angaben (g.g.A., rumänisch IGP), die sowohl im Land selbst als auch in der Europäischen Union geschützt sind. Drei davon sind Weinregionen, die vierte gilt für Brandy.
| g.g.A. | Lage | Merkmal |
|---|---|---|
| Codru | Mitte, um und nordwestlich von Chișinău | Größte Region, bewaldete Hügel, frische Weißweine und Schaumwein; hier liegen Cricova, Mileștii Mici und Château Vartely |
| Ștefan Vodă | Südosten, entlang des Dnjestr Richtung Schwarzes Meer | Kleinste Region, bekannt für Rotwein; Heimat von Purcari und Et Cetera |
| Valul lui Traian | Süden und Südwesten, bis nach Gagausien | Warme, trockene Hügel, kräftige Rotweine; benannt nach den alten Erdwällen |
| Divin | Gesamtes Staatsgebiet | Angabe für Weinbrand (Divin), nicht für Wein |
Jede Region wird von einem Erzeugerverband verwaltet. Auf dem Etikett steht die Region als Indicație Geografică Protejată; das ist mit einer französischen IGP vergleichbar, mit weniger strengen Regeln als eine Appellation. Mehr über die einzelnen Weingüter lesen Sie weiter hinten im Weinführer.
VAutochthone Rebsorten, die man kennen sollte
Neben den internationalen Sorten (Cabernet Sauvignon, Merlot, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Pinot Noir) sind es die einheimischen Trauben, die dem moldauischen Wein ein eigenes Gesicht geben. Sie sind gemeinsames Erbe mit Rumänien.
- Fetească Neagră: die wichtigste autochthone rote Sorte, mit dunkler Frucht, weichen Tanninen und würziger Note. Oft im Eichenfass ausgebaut und auch in Cuvées.
- Rară Neagră: leichtere, saftige rote Sorte, früher vor allem Cuvée-Partner, heute auch reinsortig als geschmeidiger, fruchtiger Wein.
- Fetească Albă: weiße Sorte mit blumigen Aromen und sanfter Säure.
- Fetească Regală: frischerer, straffer Weißwein, geeignet für Schaumwein.
- Viorica: eine moldauische Kreuzung mit ausgeprägt aromatischem, muskatähnlichem Profil.
- Busuioacă Albă und Plavaie: seltenere weiße Sorten, die einige kleinere Erzeuger wieder anpflanzen.
Wer Burgund oder die Loire gewohnt ist, findet in Rară Neagră eine vertraute Leichtigkeit; Liebhaber von Bordeaux-Cuvées werden bei den roten Assemblagen aus Ștefan Vodă fündig, wo Fetească Neagră oft mit Cabernet und Merlot kombiniert wird.
VIWeinstraßen und Weingutbesuche
Für jede der drei Weinregionen gibt es eine Weinstraße, die Teil von Iter Vitis ist, der Kulturroute des Europarats zum Weinbau. Laut dem nationalen Tourismusportal moldova.travel bieten rund 40 Weingüter Führungen und Verkostungen an, 14 haben ein Restaurant und 6 Übernachtungsmöglichkeiten. Die Route durch Codru umfasst 23 Weingüter mit Weintourismus und braucht drei bis vier Tage, die durch Ștefan Vodă zwei.
Die großen Namen
- Cricova und Mileștii Mici, ganz in der Nähe von Chișinău, sind unterirdische Weinstädte in alten Kalksteinbrüchen. Cricova hat rund 120 km Stollen und ist für Schaumwein bekannt; Mileștii Mici steht mit der größten Weinsammlung der Welt im Guinness-Buch der Rekorde. Besucher werden in kleinen (Elektro-)Fahrzeugen durch die Gänge gefahren.
- Castel Mimi in Bulboaca, ein restauriertes Schloss von Constantin Mimi, dem letzten Gouverneur Bessarabiens, mit Restaurant und Weinresort.
- Château Purcari im Südosten, seit 1827 ein Weingut, und Et Cetera, ein Familienbetrieb in derselben Region.
- Château Vartely bei Orhei, ca. 45 km von Chișinău entfernt, und Asconi mit Landhäuschen und Restaurants.
- Im Süden Kara Gani mit gagausischer Küche und Ausflügen zu den Resten des Valul lui Traian.
Praktisches
Führungen und Verkostungen sollten Sie im Voraus reservieren; viele Weingüter sind klein, und ein spontaner Besuch klappt nicht immer. Die meisten nehmen Online-Buchungen an. Wer selbst fährt, überlässt die Probiergläser am besten einem Mitfahrer. Ein Fahrer oder eine organisierte Tour ab Chișinău ist die entspannteste Lösung.
Nationaler Weintag
Das größte Weinfest ist die Ziua Națională a Vinului, traditionell am ersten Oktoberwochenende im Zentrum von Chișinău. Die 25. Ausgabe fand am 3. und 4. Oktober 2026 statt. Dutzende Weingüter schenken auf der Straße aus, und viele Güter öffnen an diesem Wochenende ihre Türen für Besucher.
VIIDivin, der moldauische Brandy
Divin ist Weinbrand, destilliert aus moldauischem Wein und im Eichenfass gereift nach der Methode, die man in Frankreich für Cognac verwendet. Da der Name Cognac in der EU geschützt ist, vermarktet die Republik Moldau ihren Brandy unter eigenem Namen und mit einer eigenen geschützten Angabe, der g.g.A. Divin, die für das gesamte Staatsgebiet gilt.
Auf dem Etikett steht meist die Reifedauer, von wenigen Jahren bis zu mehreren Jahrzehnten. Die bekannten Häuser haben eine lange Geschichte: Kvint in Tiraspol (seit 1897), Aroma in Chișinău (1898), Bardar im Bezirk Ialoveni (1929) und Barza Albă in Bălți (1944). Château Cojușna, gegründet 1995, ist einer der größeren Erzeuger und Exporteure. Kvint liegt in Transnistrien, der nicht anerkannten abtrünnigen Region am linken Ufer; wer dort einen Besuch erwägt, liest vorher die aktuellen belgischen Reisehinweise.
Divin ist ein wachsender Exportmarkt. Während der Weinexport in den ersten sieben Monaten 2026 wertmäßig um 5 % sank, stieg der Export von Divin und Spirituosen um 22 % auf 34,7 Millionen Dollar. Im Land selbst trinkt man Divin als Digestif, pur und zimmerwarm.
VIIIWas Sie im Restaurant bestellen
Die Restaurants in Chișinău reichen von traditionellen Gasthäusern mit Holzinterieur bis zu modernen Lokalen, die die einheimische Küche leichter interpretieren. Auf dem Land essen Sie oft am besten in den Agropensionen, wo die Gastgeberin mit dem kocht, was der Garten hergibt. Ein paar Anhaltspunkte für die Speisekarte:
- Zum Auftakt: ein Brett mit Brânză, Murături und Aufschnitt oder Plăcinte mit Käse.
- Suppe: Zeamă bei Kater oder Kälte, Ciorbă de perișoare (saure Suppe mit Hackfleischbällchen) als deftige Wahl.
- Hauptgericht: Mămăligă mit Käse, saurer Sahne und einem Schmorgericht, oder Tochitură (gebratene Schweinefleischstücke mit Spiegelei, Käse und Mămăligă). Zu Gegrilltem gehört Mujdei, eine scharfe Knoblauchsoße.
- Dessert: Colțunași mit Kirschen oder süßem Käse oder ein Stück Cozonac.
- Getränke: Fragen Sie nach Wein von einem örtlichen Weingut statt nach dem Hauswein; viele Lokale schenken Fetească Neagră oder Rară Neagră glasweise aus. Zum Abschluss ein Divin.
Die Preise sind nach belgischen Maßstäben niedrig, auch für gute Flaschen kleiner Erzeuger. Trinkgeld wird in Restaurants geschätzt. Mit Bankkarte zahlen Sie in der Stadt fast überall; auf dem Land sollten Sie etwas Bargeld in Lei dabeihaben.
IXMärkte und regionale Produkte
Die beste Lektion in moldauischem Essen bekommen Sie auf dem Markt. Die Piața Centrală in Chișinău ist der größte: Drinnen und draußen verkaufen Bauern und Händler Gemüse, Obst, Honig, Milchprodukte, Fleisch, eingelegtes Gemüse und Trockenobst. Das Angebot folgt streng den Jahreszeiten: Kirschen und Erdbeeren im Juni, Tomaten, Paprika und Melonen im Sommer, Trauben, Äpfel und Walnüsse im Herbst.
Was Sie mit nach Hause nehmen können: Walnüsse, Honig, Trockenobst, eine Flasche Divin und Wein von einem Weingut, das Sie besucht haben. Schafskäse und Wurstwaren lassen Sie besser zurück: Sie fallen unter das EU-Verbot für die Einfuhr von Fleisch und Milchprodukten durch Reisende aus Ländern außerhalb der EU; für Wein und Spirituosen gelten die Reisefreimengen bei der Einreise in die EU.
Auf dem Markt wird in Lei und oft bar bezahlt. Probieren ist meist erlaubt, und ein paar Worte Rumänisch (bună ziua, mulțumesc) öffnen Türen. Wer Russisch spricht, wird in Chișinău ebenfalls gut verstanden.
Häufige Fragen
Was ist das Nationalgericht der Republik Moldau?
Mămăligă, ein fester Brei aus Maismehl, gilt als Nationalgericht. Man isst sie mit Schafskäse (Brânză), saurer Sahne und oft einem Schmorgericht oder gebratenem Fleisch.
Ist moldauischer Wein gut?
Die Qualität hat sich seit den russischen Embargos von 2006 und 2013 stark verbessert. Viele Weingüter füllen inzwischen selbst ab, arbeiten mit besseren Sorten und gewinnen Medaillen bei internationalen Wettbewerben. Probieren Sie unbedingt Weine aus den autochthonen Sorten Fetească Neagră und Rară Neagră.
Welche Weinregionen hat die Republik Moldau?
Es gibt drei Weinregionen mit geschützter geografischer Angabe: Codru in der Mitte, Ștefan Vodă im Südosten und Valul lui Traian im Süden. Die vierte Angabe, Divin, gilt für Brandy aus dem ganzen Land.
Muss ich einen Weingutbesuch reservieren?
Ja. Das nationale Tourismusportal empfiehlt, Führungen und Verkostungen im Voraus zu buchen, weil viele Weingüter klein sind. Die meisten nehmen Online-Reservierungen an.
Wann ist der Nationale Weintag?
Traditionell am ersten Oktoberwochenende in Chișinău. 2026 fiel die 25. Ausgabe auf den 3. und 4. Oktober.
Was ist Divin?
Divin ist moldauischer Weinbrand, hergestellt wie Cognac, aber unter einem eigenen geschützten Namen. Bekannte Erzeuger sind unter anderem Kvint, Aroma, Bardar und Barza Albă.
Kann ich als Vegetarier in der Republik Moldau gut essen?
Recht gut. Plăcinte mit Käse, Kohl oder Kürbis, Colțunași, Mămăligă mit Käse und die vielen Salate sind fleischlos. Veganer fragen am besten nach Butter, saurer Sahne und tierischem Fett.
Wie viele Weingüter gibt es in der Republik Moldau?
Mehr als 250, nach den Zahlen, die 2025 beim Weltkongress der OIV in Chișinău genannt wurden. Rund 40 davon empfangen Besucher zu Führungen und Verkostungen.
Quellen
- Wine of Moldova, Wine Regions of Moldova
- moldova.travel, Top Moldovan Winery Experiences
- Logos Press, Moldovan Winemaking 2025: production growth and export trends
- Logos Press, Wine exports fell whilst exports of divin and spirits rose (2026)
- Logos Press, Moldova loses almost 2 thousand hectares of vineyards per year
- Veridica, Russia's embargo on Moldovan wines
- Wikipedia, Moldovan wine
- Wikipedia, Moldovan cuisine
- Wine of Moldova, Divin PGI producers
- Moldova celebrates 25 years of National Wine Day (2026)
- 46th World Congress of Vine and Wine in Moldova